5-Shot-Theorie von Michael Rosenblum
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- Michael44
- 06.11.2009 22:02:29
Anhand eines Handwerkers und seiner Arbeit versuche ich die 5-Shot-Theorie zu erklären: Erste Einstellung: Die Hände des Handwerkers bei der Arbeit in einer Großaufnahme. Zweite Einstellung: Das konzentrierte Gesicht des Handwerkers in einer Nahen. Dritte Einstellung: Eine Halbtotale oder Totale in der das Umfeld des Handwerkers mit zu sehen ist. Vierte Einstellung: Der Blick über die Schulter des Handwerkers. Es zeigt den subjektiven Blick des Handwerkers. Wir können uns dadurch leicht mit ihm und seiner Arbeit indentifizieren. Fünfte Einstellung: Der Gegenschuss. Damit ist der Zuschauer was er ist, ein Beobachter. Alle Einstellung für 10 Sekunden aufzeichnen. Damit kann man im Schnitt alle Szenen auflösen. Schnell, einfach, effizient. Normalerweise braucht man im Schnitt maximal 8 Sekunden. Wenn ich 10 Sekunden aufnehme habe ich immer noch etwas Spielraum, falls beim Ein- oder Ausschalten der Aufzeichnung doch einmal ein Wackler ist. Sollte ich irgendwann einmal Zeit haben, werde ich dazu einen Beitrag drehen und diese Technik auch demonstrieren. Sollte irgendjemand die Muse haben es vor mir zu tun, habe ich kein Problem damit. Ich hoffe, dass einigen Kollegen mit weniger Erfahrung damit geholfen ist bessere Beiträge zu produzieren, bzw. die Hürde des \"Wo und wie soll ich anfangen\" zu nehmen. Was mich persönlich an dieser Technik fasziniert ist, man kann mit wenigen Einstellungen alles so schneiden, was einen guten Beitrag ausmacht und an jeden Text anpassen.